Beispiele für Aufträge, die Messungen, Studien, Betriebsdokumentation und Ergebnisse für Behörden kombinieren.
Arbeitsumfeld in einer Schweißerei oder Metallverarbeitung
Am Arbeitsplatz fanden Schweißen, Schleifen, Punktschweißen, Pressen oder andere Metallverarbeitung statt. Der Betreiber musste die Exposition der Beschäftigten beurteilen. Zu messende Faktoren festlegen, z. B. Schweißrauch, Metalle, CO, NOx, Ozon, Lärm, Mikroklima oder Beleuchtung. Wir haben Arbeitsvorgänge, Expositionsdauer, verwendete Materialien und Absaugung geprüft. Messungen erfolgten in der Atemzone der Beschäftigten oder am Arbeitsplatz; die Ergebnisse wurden nach hygienischen Grenzwerten ausgewertet.
Ergebnis: Protokoll der Arbeitsumfeldmessung und fachliche Auswertung für die Einstufung der Arbeiten.
Messung von Holzstaub in einer Tischlerei oder Holzverarbeitung
Am Arbeitsplatz fanden Sägen, Schleifen, Fräsen oder die Herstellung von Holzprodukten statt. Expositionsquellen waren Holzstaub und Maschinenlärm. Staubmessung in der Arbeitsatmosphäre durchführen, Expositionsdauer beurteilen und gegebenenfalls Lärmessungen ergänzen. Wir haben repräsentative Arbeitsvorgänge festgelegt, persönliche Staubproben in der Atemzone der Beschäftigten entnommen und die Ergebnisse nach hygienischen Grenzwerten ausgewertet.
Ergebnis: Protokoll der Arbeitsumfeldmessung.
Messung chemischer Stoffe an einer Produktionslinie
Am Arbeitsplatz wurden chemische Produkte, Klebstoffe, Lösemittel, Entfetter, Reinigungsmittel oder andere Stoffe mit möglicher Exposition der Beschäftigten verwendet. Aus Sicherheitsdatenblättern und Arbeitsverfahren relevante Stoffe bestimmen und eine geeignete Probenahmestrategie vorschlagen. Wir haben Sicherheitsdatenblätter, Arbeitsdauer, Lüftung und Arbeitsablauf ausgewertet. Probenahmen erfolgten in der Atemzone der Beschäftigten oder im Arbeitsraum.
Ergebnis: Protokoll der Messung chemischer Stoffe im Arbeitsumfeld.
Arbeitsumfeldmessung in einer Lackiererei
Die Beschäftigten waren beim Auftragen von Beschichtungsstoffen oder bei der Reinigung der Anlagen organischen Stoffen ausgesetzt. Gleichzeitig konnten Lärm, Mikroklima und Lüftung bedeutsam sein. Relevante Stoffe gemäß technischen und Sicherheitsdatenblättern auswählen und eine geeignete Probenahmestrategie festlegen. Wir haben verwendete Beschichtungsstoffe, Verdünnungsmittel und Reinigungsmittel geprüft. Persönliche oder ortsfeste Probenahmen wurden durchgeführt und die Exposition der Beschäftigten ausgewertet.
Ergebnis: Protokoll der Arbeitsumfeldmessung mit Auswertung.
Mikroklimamessung an einer Wärmetechnologie
Die Beschäftigten arbeiteten an einer Presse, einem Ofen, einer Trocknungsanlage oder einer anderen Wärmetechnologie. Die Exposition konnte kurz, aber intensiv sein. Temperatur, relative Feuchte, Luftströmung und weitere Mikroklimaparameter im Zusammenhang mit körperlicher Belastung und Arbeitskleidung messen. Wir haben das Mikroklima an den Arbeitsplätzen gemessen, Arbeitsvorgänge und Arbeitsregime beschrieben und die Ergebnisse nach den Anforderungen an das Arbeitsumfeld ausgewertet.
Ergebnis: Protokoll der Mikroklimamessung.
Lärmessung an mehreren Produktionsarbeitsplätzen
In der Halle standen mehrere Maschinen und Arbeitsvorgänge. Der Arbeitgeber musste die Lärmbelastung der Beschäftigten objektiv bestimmen. Repräsentative Arbeitsplätze, Tätigkeiten und Messdauer so wählen, dass die Ergebnisse der üblichen Exposition entsprechen. Wir haben den Lärm an den einzelnen Arbeitsplätzen gemessen, die Tätigkeiten ergänzt und die Ergebnisse im Verhältnis zu hygienischen Grenzwerten ausgewertet.
Ergebnis: Protokoll der Lärmessung am Arbeitsplatz.
Messung der künstlichen Beleuchtung in Halle, Schule oder öffentlichem Gebäude
Im Objekt musste nachgewiesen werden, ob die Beleuchtung den Anforderungen für die jeweilige Art der Arbeit oder des Betriebs entspricht. Beleuchtungsstärke an Arbeits- oder Nutzungsplätzen messen und die Ergebnisse entsprechend dem Charakter des Raums auswerten. Wir haben ein Messnetz geplant, Beleuchtungsstärkemessungen durchgeführt und eine übersichtliche Auswertung für einzelne Räume oder Arbeitsplätze erstellt.
Ergebnis: Protokoll der Messung der künstlichen Beleuchtung.
Umfassende Arbeitsumfeldmessung: Lärm, Mikroklima und chemische Stoffe
Am Arbeitsplatz wirkten verschiedene Faktoren zusammen: Lärm, chemische Stoffe, Mikroklima, Staub oder Beleuchtung. Der Betreiber benötigte eine zusammenhängende Grundlage für weitere Entscheidungen. Den Messumfang so planen, dass relevante Faktoren abgedeckt werden und er den realen Arbeitsvorgängen entspricht. Wir haben Arbeitsplätze, Expositionszeiten, Sicherheitsdatenblätter und das Betriebsregime geprüft und anschließend koordinierte Messungen mehrerer Faktoren in einem Termin durchgeführt.
Ergebnis: Satz von Protokollen oder ein zusammenfassendes fachliches Ergebnis je nach Messart.
Labor oder Reinraum – organische Stoffe, Mikroklima und Lüftung
Am Arbeitsplatz wurden organische Stoffe, Reinigungschemikalien oder Laborpräparate verwendet. Gleichzeitig waren Mikroklima, Lüftung oder Raumreinheit wichtig. Relevante Stoffe und Arbeitsumfeldfaktoren gemäß Sicherheitsdatenblättern und Arbeitsvorgängen festlegen. Wir haben verwendete Stoffe, Arbeitsregime, Lüftung und Expositionsdauer geprüft. Probenahmen organischer Stoffe und gegebenenfalls Mikroklima-, Beleuchtungs- oder Lärmessungen wurden durchgeführt.
Ergebnis: Protokoll der Arbeitsumfeldmessung.
Kontrollmessung nach KHS-Anforderung
Die KHS forderte den Nachweis der Exposition der Beschäftigten mit Lärm, chemischen Stoffen, Staub, Mikroklima, Beleuchtung oder Vibrationen. Die KHS-Anforderung richtig auslegen, Messumfang vorschlagen und eine für die Hygiene verwendbare Grundlage vorbereiten. Wir haben die KHS-Aufforderung oder Anforderung, Arbeitsvorgänge, Schichtmodell und verfügbare Unterlagen geprüft. Anschließend führten wir Messungen durch und erstellten das Protokoll.
Ergebnis: Protokoll der Arbeitsumfeldmessung und fachliche Auswertung.